Hochwasserschutzmauer in Neuenbürg: Sanierung kommt voran
Neuenbürg. Nach anfänglichen Verzögerungen macht die Sanierung der Hochwasserschutzmauer entlang der Wildbader Straße inzwischen gute Fortschritte. Wie das Regierungspräsidium Karlsruhe mitteilt, wird derzeit in allen vier Bauabschnitten parallel gearbeitet. Der aktuelle Bauzeitenplan sieht einen Abschluss der Gesamtmaßnahme im Sommer 2027 vor. Zugleich wird geprüft, ob Teile der Straße und die dortigen Parkplätze bereits früher wieder freigegeben werden können.
Seit Mai 2024 wird im Auftrag des Landesbetriebs Gewässer im Regierungspräsidium Karlsruhe ein rund 270 Meter langer Abschnitt der Hochwasserschutzmauer an der Enz saniert. Die Beschaffenheit der bestehenden Mauer und unvorhersehbare Probleme bei der Gründung hatten Änderungen an der Ausführungsplanung erforderlich gemacht. Diese musste zunächst an die vorgefundenen Gegebenheiten angepasst werden, wodurch sich die Arbeiten verzögerten.
Mittlerweile sind die Bauarbeiten unterschiedlich weit fortgeschritten: In den ersten Abschnitten wurden die neuen Mauerfundamente bereits hergestellt. Dort beginnt nun der Aufbau der neuen Mauer. In den weiteren Abschnitten laufen vorbereitende Abbruch- und Erdarbeiten. Sie schaffen die Voraussetzungen für die anschließende Herstellung der Fundamente und die nächsten Bauphasen.
Im derzeitigen Zeitplan bis Sommer 2027 sind bereits Reserven für Frost und schlechtes Wetter berücksichtigt. Parallel untersucht das beauftragte Ingenieurbüro, an welchen Stellen sich die Abläufe beschleunigen lassen. Ziel ist es, möglichst große Teile der Wildbader Straße einschließlich der Parkplätze schon vor dem Ende der gesamten Baumaßnahme wieder für den Verkehr nutzbar zu machen. Ein konkreter Termin für solche Teilfreigaben steht bislang nicht fest.
Das Regierungspräsidium Karlsruhe kündigt an, über den weiteren Baufortschritt und die zeitliche Entwicklung erneut zu informieren. Für die Belastungen und Verkehrsbehinderungen während der Arbeiten bittet die Behörde die Verkehrsteilnehmenden um Verständnis.
Weitere Informationen gibt es auf der Projektseite des Regierungspräsidiums Karlsruhe.
