Mobile Klimageräte für Kita-Schlafräume: Straubenhardt schafft einheitliche Lösung
Die Gemeinde Straubenhardt wird die Schlafräume ihrer Kindertagesstätten künftig mit mobilen Klimageräten ausstatten. Damit reagiert die Verwaltung auf zunehmend heiße Sommer und schafft zugleich einheitliche Standards für einen sicheren und verantwortungsvollen Einsatz der Geräte.
Nach einer sorgfältigen Prüfung der rechtlichen, technischen und organisatorischen Voraussetzungen hat die Gemeindeverwaltung die grundsätzliche Entscheidung zur Beschaffung getroffen. Ziel ist es, die Temperaturen in den Schlafräumen der Kindertagesstätten während längerer Hitzeperioden besser regulieren zu können und damit für angenehmere Bedingungen für die Kinder und das Betreuungspersonal zu sorgen.
In der Vergangenheit hatte die Gemeinde bewusst darauf verzichtet, einzelne Klimageräte ohne ein übergreifendes Konzept einzusetzen. Zunächst sollten verbindliche Kriterien entwickelt werden, die für alle Einrichtungen gleichermaßen gelten und eine sichere, nachhaltige sowie wirtschaftliche Nutzung gewährleisten.
Bei der Auswahl zukünftiger Geräte werden daher mehrere Anforderungen berücksichtigt. Angestrebt wird eine Zertifizierung mit dem GS-Zeichen für „Geprüfte Sicherheit“ durch ein unabhängiges Prüfinstitut. Mindestens erforderlich ist eine gültige CE-Kennzeichnung. Darüber hinaus sollen sich die Geräte gut reinigen und pflegen lassen. Auch Umweltaspekte, etwa eine Auszeichnung mit dem Blauen Engel, sowie eine möglichst hohe Energieeffizienz spielen bei der Beschaffung eine wichtige Rolle.
Die Verwaltung treibt die Anschaffung nun voran. Sobald geeignete Geräte verfügbar sind und den einzelnen Einrichtungen bereitgestellt werden können, werden die jeweiligen Kita-Leitungen entsprechend informiert. Für den sicheren und sachgerechten Betrieb erhalten die Einrichtungen zudem Hinweise und Anleitungen zur Nutzung, Reinigung und Pflege.
Bereits eingesetzt werden kann ein gespendetes mobiles Klimagerät für die Kita „Grabbenescht“ in Langenalb. Nach Prüfung durch die Verwaltung erfüllt das Gerät mit seiner vorhandenen CE-Kennzeichnung die erforderliche Mindestanforderung. Diese Kennzeichnung wird nach Angaben des TÜV Verbandes für den Einsatz mobiler Klimageräte vorausgesetzt.
Bürgermeister Helge Viehweg begrüßt die nun gefundene Lösung: „Uns war wichtig, nicht kurzfristig einzelne Maßnahmen umzusetzen, sondern eine einheitliche und verantwortungsvolle Vorgehensweise für alle unsere Kindertagesstätten zu entwickeln. Mit der nun getroffenen Entscheidung schaffen wir eine verlässliche Grundlage für kommende Hitzeperioden.“
Mit der einheitlichen Ausstattung der Schlafräume möchte die Gemeinde künftig besser auf hohe Temperaturen vorbereitet sein und gleichzeitig sicherstellen, dass in allen Kindertagesstätten vergleichbare Sicherheits- und Qualitätsstandards gelten.
